|
Im Oktober des Jahres 1924 wurde in Deutschland parallel zur Rentenmark die Reichsmark als neues gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt.
Der kleinste Münzwert dieser neuen Währung war das Stück zu 1 Reichspfennig mit der Jaeger-Nr. 313.
Sein Prägezeitraum umfasste die Jahre 1924 bis 1936.
Die Stempel für beide Seiten der Münze stammten von Reinhard Kullrich.
Der Reichspfennig bestand aus einer Bronzelegierung mit einem Anteil von 95 Prozent Kupfer, 4 Prozent Zinn und einem Prozent Zink.
Die Münze wog 2,0 Gramm, maß 17,5 Millimeter im Durchmesser und besaß einen glatten Rand.
Diese Daten entsprachen damit dem Stück zu einem Rentenpfennig (Jaeger Nr. 306) und der Pfennig-Münze aus dem Kaiserreich (Jaeger Nr. 1 und 10).
Insgesamt sind etwa 717 Millionen Stück der 1-Reichspfennig-Münze geprägt worden.
Darunter befanden sich auch in geringer Anzahl PP-Münzen aus 1925 E und 1927 E.
Am 1. März 1942 erfolgte die Außerkurssetzung der Münze.
Von diesem Reichspfennig sind keine Fälschungen bekannt.
|