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| Einer der berühmtesten "Heiermänner": Das silberne 5-DM-Stück aus der Bundesrepublik Deutschland (1951 bis 1974)
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Das 5-Mark-Stück wird umgangssprachlich schon seit der Zeit des Kaiserreiches als "Heiermann" bezeichnet.
Die Herkunft dieses Namens ist unklar, aber vermutlich entstammt er dem Seefahrermilieu.
Fünf Mark waren einst ein üblicher Betrag, welchen die Matrosen als Heuer vor Fahrtantritt erhielten.
Viele von ihnen sollen darauf hin genau diese Summe noch vor dem Auslaufen des Schiffes für eine Dienstleistung ausgegeben haben, welche im allgemeinen nur von Damen erbracht wurde und auf hoher See nicht verfügbar war.
Der Preis von einem Heiermann für derartige Angebote soll noch in den 1950er Jahren gegolten haben und wird auch gern als Beispiel für den Geldwertverfall der dazwischen liegenden Jahrzehnte verwendet.
Eine andere vermutete Namensherkunft wird mit der Händlersprache in Verbindung gebracht.
Dort war "hei" die Bezeichnung für die Zahl Fünf, was wiederum auf den fünften Buchstaben im hebräischen Alphabet ("he") zurückgeht.
Verwendet wurde der Nickname "Heiermann" für alle 5-Mark-Stücke.
Noch besonders geläufig ist dieser Name bis in unsere Tage hinein für die 5-DM-Silbermünze (Jaeger-Nr. 387), welche auch noch mit dem Begriff "Silberadler" bezeichnet wird.
Der Spitzname "Heiermann" wird für keine der heute im Umlauf befindlichen Münzen mehr verwendet, nicht zuletzt wohl deshalb, weil es - von einigen nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr vorgesehenen Gedenkmünzen einmal abgesehen - kein 5-Euro-Stück gibt.
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